[Film] Die Hollars – Eine Wahsinnsfamilie

Filme mit Anna Kendrick habe ich bislang eigentlich immer sehr gerne gesehen, sodass ich auch auf „Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie“ aufmerksam geworden bin. Da die Kurzbeschreibung zum Film recht interessant und nach einer guten Komödie klang, habe ich den Film direkt nach Erhalt in den Player geworfen und war sehr gespannt.

Nun, an sich ist der Film handwerklich gut gemacht und auch der Cast ist in sich stimmig und hat gut miteinander harmoniert. Allerdings muss man hier ganz klar sagen, dass es sich bei „Die Hollars“ nicht wirklich um eine „wahnsinnig komische“ Komödie handelt, sondern vielmehr um Dramedy, was für mich jedoch zum Großteil in Ordnung war, dennoch hätte man den Film meiner Meinung nach anders bewerben müssen.

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Sally Hollar, die Chefin der Familie, ist schwer erkrankt und auf Hilfe angewiesen. Dabei erhält sie Unterstützung ihrer gesamten Familie, was jedoch auch manchmal in einem ganz schönen Chaos enden kann. Dennoch merkt man hier, wie liebevoll alle miteinander umgehen und wie sie zueinander stehen, sodass man hier eine interessante und liebenswerte Familie vorgesetzt bekommt.

Dennoch gibt es auch viele ernste Momente, die so gar nicht zu einer Komödie passen wollten, einen aber dennoch zum Nachdenken anregen konnten. Dennoch bin ich am Ende doch ein wenig enttäuscht, denn obwohl der Film an sich ganz nett ist und nicht wirklich weh tut, ist es leider kein Film, der letztendlich groß im Gedächtnis bleibt, sodass ich mir hierbei schon ein wenig mehr erhofft habe.

Dennoch: Wer an einem verregneten Nachmittag mal wieder gerne eine Dramedy schauen möchte, sollte mal einen Blick auf „Die Hollars – Eine Wahnsinnsfamilie“ werfen.

Crime Master 2

Da ich nicht nur wahnsinnig gerne Krimis lese, sondern auch gerne selbst mal rätsel, bin ich auf „Crime Master 2“ gestoßen. Dieses ist im Gmeiner Verlag erschienen, der u.a. auch Krimis und Thriller veröffentlicht. Ziel des Spiels ist es, einen Kriminalfall so gut es geht aufzulösen und dabei die meisten Punkte einzuheimsen.

Insgesamt fünfunfzwanzig Fälle sind hierbei enthalten, die allesamt etwas mit dem Thema „Urlaub“ zu tun haben. Eine Runde, sprich ein Fall, geht in der Regel zwischen fünfzehn und zwanzig Minuten, kann aber auch durchaus länger andauern, wenn man sich mal in einem Fall verstrickt und entweder zu viele oder gar zu wenige Ideen hat, wie dieser aufgelöst werden kann.

Pro Fall erhält entweder ein einzelner Spieler oder ein Team insgesamt zwölf Hinweise, die einen Mord aufdecken sollen. Wer mehr erfahren möchte, darf, bzw. muss Fragen stellen, die allerdings allesamt nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden dürfen. Die Tipps sind dabei oftmals hilfreich, sodass man nicht nur ordentlich miträtselt, sondern auch eigene Geschichten entwickeln kann, was ich dabei ganz besonders interessant finde. Dank eines mit beigelegten Blocks kann man dabei auch direkt seine Ideen sammeln und diese am Ende zusammentragen. Am Ende gibt es auf einer gesonderten Karte die Komplettlösung.

Eines muss man dem Gmeiner Verlag schon lassen: Die Fälle sind allesamt interessant, vielseitig und spannend, sodass man hier durchaus ein paar Stunden Spaß an „Crime Master 2“ hat. Negativ ist allerdings, dass der Wiederspielwert hierbei doch recht klein gehalten ist, da man irgendwann einfach jeden Fall durch hat. Da mir dies allerdings schon im Vorfeld bewusst war, ist dies eher meckern auf hohem Niveau.

[Film] Paranormal Activity: Ghost Dimension

91qz3knk6bl-_sy445_Da ich ein großer Fan der „Paranormal Activity“-Reihe bin, wollte ich auch unbedingt den sechsten Teil „Ghost Dimension“ schauen. Da der Film anfangs wieder einmal sehr gut klang, waren meine Erwartungen relativ hoch, aber ich wurde letztendlich doch sehr enttäuscht, da bei diesem Film für mich einfach zu vieles falsch war. Ich habe dabei übrigens die „Extended Cut“-Version gesehen, die insgesamt acht Minuten länger als die Kinofassung geht.

Hierbei geht es um Ryan und Emily, die gemeinsam mit ihrere Tochter Leila in dem früheren Haus von Katie und Kristie leben und plötzlich durch eine alte VHS-Kamera ihr Haus aus ganz anderen Blickwinkeln erleben, weil sie durch die Kamera „wasserähnliche Schwingungen“ sehen. Allein da musste ich ehrlich gesagt zum ersten Mal lachen, denn für mich ist der Zauber immer sofort vorbei, wenn man einen Geist oder Dämonen durch alte Kameras – oder wie im vierten Teil mit der XBox – sehen kann.

Natürlich findet man dann auch noch neben der Kamera alte Videos von 1988, auf denen Katie und Kristie bei ihren Ritualen zu sehen sind und natürlich gibt es selbstverständlich eine Verbindung zum Jahr 2013, in dem der Film spielt. Wie es der Zufall dann auch noch so will, wird Leila von dem Dämonenen heimgesucht und das kleine Mädchen verändert sich schlagartig.

Apropos „kleines Mädchen“: Leila soll laut dem Film angeblich acht Jahre alt sein, was mich sehr verwundert, da sie laut den Eltern noch immer im Kindergarten ist und somit eigentlich vier oder fünf Jahre alt sein müsste. Egal, ob Logikfehler oder nicht, dies hat ebenfalls sehr stark den Zauber aus dem Film genommen, was ich doch sehr schade finde.

Der Film hatte durchaus Potential und hat auch die Geschichte rund um Kristie und Katie gut weitergeführt, über deren Kindheit man zuletzt nicht mehr allzu viel erfahren hat. Das Problem waren jedoch der stellenweise doch sehr unsympathische Cast, die vielen Logikfehler und Special Effects, die bei mir lediglich zu einem Schulterzucken geführt haben. Außerdem war es schon fast eine Frechheit, dass man ständig den Dämon sehen konnte, denn auch so ist der Zauber vollkommen flöten gegangen. Ist dazu eigentlich mal jemanden aufgefallen, dass der Dämon aussieht wie die Dementoren in der „Harry Potter-Reihe?

So gern ich die Reihe auch habe, aber „Ghost Dimension“ kann nicht mal ansatzweise mit den bisherigen Filmen mithalten, was schon arg enttäuschend ist, wenn man bedenkt, dass der vierte und fünfte Teil ebenfalls keine Meisterwerke mehr waren. Hier war deutlich mehr drin, aber die vielen Logikfehler haben mir leider den Spaß an der Reihe genommen. Schade.

Geschaute Filme und Serien im Juni und Juli

An den „Gilmore Girls“ gibt es wohl derzeit keinen Weg dran vorbei. Ich muss gestehen, dass ich die Serie gerade zum ersten Mal schaue und ich den Hype durchaus verstehen kann, allerdings wird die Serie wohl nie zu meinen absoluten Lieblingen gehören. Dennoch schaue ich sie zwischendurch ganz gerne und werde definitiv weiterschauen.
Auch „Orphan Black“ war wieder mal ein absolutes Muss. Ich habe die dritte Staffel sehr geliebt, auch wenn ich sagen muss, dass ich manche Momente vielleicht nicht unbedingt gebraucht hätte. Dennoch eine grandiose Serie und zum Glück gibt es die vierte Staffel bereits ab August auf Netflix. Yay!

Ich weiß wirklich nicht, was mich zu „Der Tatortreiniger“ geritten hat. Immer mal wieder was davon gehört und dann endlich mal eine Chance gegeben. An sich ganz nett, aber wohl nichts, womit ich dauerhaft glücklich werden könnte. Von daher: Schön, dass man es mal gesehen hat, aber ich werde die Serie wohl nicht vermissen.
Nach langer Zeit war es mal wieder so weit und ich habe die zweite Staffel von „Everwood“ aus dem Regal befreit und endlich ein paar Episoden weiter geschaut. Ich liebe das Setting immer noch total und werde die Serie wohl endlich bald beenden, denn sie ist einfach zu gut.
Eine weitere Serie, die endlich mal weitergeschaut wurde, ist „The Walking Dead“. Hier bin ich gerade mitten in der fünfte Staffel und weiß gar nicht so recht, was ich davon halten soll. Einerseits finde ich die Serie immer noch genial, andererseits habe ich das Gefühl, dass viele Geschichten schon lange zu Ende erzählt sind und man diese noch künstlich in die Länge zieht. Dies ist ein wenig schade, dennoch freue ich mich bereits jetzt auf die sechste Staffel.

Auf „Unfriend“ war ich gespannt wie ein Flitzebogen, da ich bislang nur gutes über den Film gehört habe. Tja, am Ende war die Enttäuschung groß, denn der Film besticht hauptsächlich mit Logikfehlern und einem unglaublich unsympathischen Cast, sodass mir relativ schnell egal war, wie das Schicksal der einzelnen Charaktere aussieht. Quasi ein Todesstoß eines jeden Films.
„The Forest“ war leider auch nicht das Gelbe vom Ei, zwar viel besser als „Unfriend“, aber das ist nicht zwingend ein Kompliment. Hier hatte man so viel Potential: Einen einigermaßen guten Cast, interessante Charaktere und einen Wald, dessen Geschichte auf wahre Begebenheiten basiert. Leider gab es für mich jedoch ein großes Problem, denn das Ende wurde quasi schon mehr oder weniger nach gerade einmal knapp zehn Minuten gespoilert, sodass mich an dem Film kaum noch etwas überraschen konnte. Das ist unglaublich schade, denn bei diesem Film hätte so viel mehr drin sein können.
Ich liebe die Filme von Quentin Tarantino, von daher musste auch UN-BE-DINGT „The Hateful 8“ geschaut werden, den ich wieder einmal großartig fand. Das Setting, der Cast, das Zusammenspiel der Charaktere, die Auflösung: Hier war nahezu alles perfekt und ich habe mich trotz der Theater-Stimmung, die der Film versprüht, in keinster Weise gelangweilt. So muss ein Film sein.

Also, ich kann mir nicht helfen, aber „Star Wars“ und ich werden in diesem Leben wohl wahrlich keine Freunde mehr. In den vergangen Jahren habe ich „Episode 1 – Die dunkle Bedrohung“ immer wieder eine Chance geben wollen und nur selten durchgehalten. So auch dieses Mal. Zwar wurde dieser nun endlich mal bis zum Schluss geschaut, allerdings kann ich mich für diese Reihe einfach nicht begeistern. Somit wird der neueste Star Wars-Film für mich wohl immer ungesehen bleiben.
Wenn der Herzmensch mal wieder Lust auf „Rush Hour“ hat, dann wird das auch geguckt. Ich muss zwar leider sagen, dass es nicht immer ganz mein Humor war, allerdings kann man mit den Filmen nur schwer etwas falsch machen und erhält dafür kurzweilige, gute Unterhaltung.
Kaum zu glauben, aber wahr: Ich habe tatsächlich jetzt erst zum ersten Mal „Rambo – First Blood“ geschaut. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich damit tatsächlich eine Wissenslücke geschlossen habe, allerdings muss ich doch zugeben, dass mir dieser ganz gut gefallen hat.

Somit ist es auch kein Wunder, dass auch „Rambo II – Der Auftrag“ geschaut werden musste. Dieser war zwar ein wenig schwächer als der erste Teil, allerdings wurde ich dennoch gut unterhalten. Ein toller Film für zwischendurch.
Nach Teil 2 musste natürlich auch der dritte Teil folgen. „Rambo III“ fand ich auch wieder besser als den zweiten Teil, sodass ich hierbei wieder mehr mitgefiebert habe. Dennoch muss ich sagen, dass die Filmfehler stellenweise ja schon erschreckend sind, aber das gehört wohl bei dieser Reihe auch dazu.
Tja, der vierte Teil „John Rambo“ war dann schließlich auch noch fällig. Waschechte Rambo-Fans mögen mich vielleicht nun erschlagen, aber mir persönlich hat der vierte Teil am besten gefallen. Nicht wegen der Brutalität, sondern wegen der Message, die Sylvester Stallone dabei hinterlassen hat. Ein wirklich toller Abschluss, auch wenn ich einen fünften Teil gerne noch gesehen hätte.